7 Fugengeometrie

Die Fugengeometrie ist abhängig von den zu erwartenden Bewegungen der Bauteile und der zulässigen Gesamtverformung des Fugendichtstoffs, wobei die der Fugenbreite entsprechende Fugentiefe aus der bauaufsichtlichen Zulassung des Fugendichtstoffs zu entnehmen ist.

Die konstruktive Ausbildung der Fugen soll beispielhaft folgenden Abbildungen entsprechen. Für standfeste Dichtstoffe gelten die Bilder sinngemäß:

Abbildung 1
Nicht befahrbare Fugenkonstruktion, Kontaktfläche Stahlbeton

Abbildung 2
Befahrbare Fugenkonstruktion, Kontaktfläche Stahlbeton


Legende:

tD = Tiefe des Dichtstoffs
dH = Haft- bzw. Kontaktfläche des Fugendichtstoffs an der Fugenflanke
t = Tiefe der Fugenkammer. Die Fugenflanken müssen parallel zueinander
verlaufen
bF = Breite der Fuge
a = Fase ca. 3-5mm

Die Tiefe des Dichtstoffs tD soll etwa dem 0,8 bis 1,0- fachen der Breite der Fuge bF entsprechen. Tiefe des Dichtstoffs größer als 20mm bei befahrbaren Fugen sind zu vermeiden, andernfalls muss der Eignungsnachweis erbracht werden.

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